Traumreise

Traumreise

September 3, 2017 0 Von MeB

Traumreise. Denk ein paar Wochen zurück und staunt leise. Höhere Höhen gefühlt, als dieser Reinhold Messner, danach tiefer gelegen, als des Teufels kleine Schwester. Gedanken daran diese Hölle zu beenden. Den Rest seiner Zeit hier ganz einfach verschwenden. Zum Glück führte etwas in ihm zum Umdenken. Will sich nie mehr so tief in den Sumpf rein versenken.

Jeden Tag etwas neu, doch nicht unbedingt besser. Schon so weit, dass er die erste Klarheit verwässert.”Bin ich wirklich gesund, oder will ich es nur denken? Nur, um mir und den anderen Freude zu spenden?”
Er sieht seine Gedanken und sie ziehen vorüber. Er ist anscheinend noch nicht derselbe wie früher. Sein großes Problem, neben Unmut und Eile, an diesem Ort hier ist die Langeweile.

Zu viel freie Zeit um sich selbst anzuzweifeln. So können Gedanken in ihm weiter reifen, die ihn zwingen sein Selbstbewusstsein anzugreifen. Er hält dagegen, aber wird durchnässt, vom kalten Regen. Viel zu häufig sehe ich ihn die Stirn und Falten legen, aber sei es drum, denn der schwache Geist bleibt dumm. Ich werde wieder stark und bis dahin bringe ich die Zeit rum.

Wir werden sehen wer dann noch steht, doch ab heute reiße ich jede Mauer nieder auf meinem Weg. Wenn die Planken wanken, die mich über Wasser halten, lasse ich nicht los, sondern in mir diesen Hass erkalten. Will nicht spalten, oder Teilen. Mich wegen Geld beeilen, sondern wenn es schön ist da verweilen. Nicht einfach meinen Zweck verpeilen, wie bei Schiffbrüchen.

Brauch nicht täglich neue Ware, so wie die Anhänger von Meth Küchen. Was ich will kann man nicht ausrechnen, aufbrechen, ausfechten, nein. Auch nicht wie eine Stulle aufessen. Denken will ich, frei von euren Zwängen! Will mich nicht einengen, oder entzwei sprengen. Ich sein, einfach für mich reim. Mir meine Worte suchen, alles andere verfluchen, doch so geht es auch nicht. Liebe ist ein Wort, das man viel zu selten ausspricht.

Ich will genau das: Lieben, was ich tue, weil ich weiß anderenfalls gebe ich vor mir selbst nicht Ruhe. Mir fehlt noch der Schlüssel zu der Truhe, trag die sieben Meilen Schuhe, aber zwei Nummern zu groß. Ich schätze mal die Lösung fällt hier keinem einfach in den Schoß. Noch immer gibt es Tage, an denen bin ich willenlos, doch das Lachen kehrt zurück, schiebt mich das allerletzte Stück. Hilft mir beim letztendlichen erfassen meines Glücks.

Mag schon sein, klingt verrückt, doch die Geschichte schreibt das Leben. Nur wenn du selbst etwas gemacht hast, Dann kannst du darüber reden, doch phasenweise, fressen nicht die Phrasen Schweine, wenn ich mich zu fragen scheine, wo endet die wahre Pleite? Umdrehen, wegschauen, das wirkliche Problem liegt im Suchen dieser Fragen, kannst du das denn nicht verstehen? Nein, es fehlt das Zünglein an der Waage.

Ich errate, statt zu sehen und so bilden sich die Kreise, die einem gern den Kopf verdrehen, die in dir das Opfer sehen. Ich atme tief ein und befreie mich von diesen Zweifeln. Atme wieder aus und kann das Grün um mich begreifen. Den Schrei im Wald meiner Gedanken aus voller Kehle will ich brüllen und die Zweifel nicht verstecken, aber immerhin verhüllen.

Ja all den Müll, den ich erfüll, habe ich so noch nie bestellt! Doch ich lächle, wenn das Feuer, dank ihm jeden Arzt erhellt. Wenn das Streichholz fällt. Man selbst ist Lösung, man ist Held, bis zum Ende dieser Welt.