Trugbild

Trugbild

September 1, 2017 0 Von MeB

Schließe rote Schranken, wenn in mir Gedanken wanken. Die Entschlüsse, die ich fasse, sind doch keine große Masche. Blick geradeaus und kein Kauf-, oder Saufrausch. Entschlossenheit muss sein, wenn man einen Trümmerhaufen aufbaut. Finde neue Kraft in unerloschenen Werten. Geh auf Wanderschaft, in den unerforschten Gärten. Such die Fährten meiner Seele, ohne Hund ohne Gewehre. Will nur finden was ich suche, seh wie oft wie ich mich verfluche, doch Seelenleiden schlagen leider äußerst schwer zu Buche. War so tief am Boden, wie die Erdanziehungskraft. Sich da wieder hoch zu holen schafft man nicht in einer Nacht. Ich sah wie verhext den Komplex meiner Gedanken, doch bekam keine Info raus, wie das so ist bei schweizer Banken. Das Gebilde kam ins Wanken, Überdruck wird abgebaut. Davor die Lage so, dass man sich gar nichts mehr zutraut. Mein Freund sagt mir; kannst Du sehen, wie schnell die Welt sich dreht?

So schnell, wie ein Aquarell im Lauf der Zeit vergeht, oder so, wie der Donner kommt wenn sich ein Blitz entlädt, nahe dem Ort, wo dieser Blitz einschlägt. Gedanken sind noch oft verdreckt. Ängste werden schneller laut als leise, wie beim Dopplereffekt, aber eins habe ich gecheckt. Ich bin wieder ich geworden. Mein Trugbild, frei von Sorgen, konnte ich Gott sei Dank ermorden, bevor ihm schlimmeres passiert. Oh mein Gott war ich verwirrt, doch heute sagen Freunde, ich schein nicht mehr agitiert.

Dafür danke, denn ihr macht eine Ranke aus der toten roten Schranke. Ein Trieb der Kraft, der guten Worte, nicht von irgendeiner Sorte. Er hebt mich an die Pforte – hier geht es weg vom Ort der Worte, die mir sagen “dich will hier doch keiner haben”. Jeder Tag wie eine Traumreise, wenn ich durch den Raum kreise. Andere sehen den Wald vor lauter Bäumen nicht, ich schlag die Baumschneise und die Zweifel werden leise. Wie sagte es der Weise? “Ich habe meine Gedanken und meine Gedanken nicht mich”. So sind sie kleine Wellen und nicht vom Messer ein Stich.

Ich nehme den Rechner an mich, denn egal wie laut er rattert und mir in die Ohren schnattert, ich nehme es hin so wie es ist, nämlich nur daher geplappert. Bedenken gibt es viele, doch wie das Knarren einer Diele, sind sie unnötig. Was wirklich zählt, das sind die Ziele! Rhythmus und Genuss, ab und zu ein langer Kuss, wäre sicherlich ein Plus. Doch es reicht auch schon Vertrauen, alles kommt so wie es muss. Gib mir selber das Versprechen, wenn die Wellen über mir brechen, ist die Lösung nicht zu Zechen, oder Wellen abzustechen. Gib der leere Raum sich zu entfalten, die Bücher musst du nicht verwalten. Die Lektionen sind im Kopf, da wo sie niemals nur veralten, denn wer sie lebt kann sie auch immer neu erhalten.

Würden sich wie im Brauchtum Lösungen einfach auftun, wäre alles leichter als gedacht, ich könnte mich einfach ausruhen. Inkonsistent will er aber sein, der Lauf der Zeit. Das schöne daran ist, dass er auch Fehler verzeiht. Unnötig also, dass du nach jedem Patzer einbrichst. Es endet nicht an diesem Punkt, es ist vorbei, wenn es vorbei ist. Bleib dran, bring die Welt in Einklang. Es wird so, wie es soll, auch wenn du glaubst, dass das nicht sein kann: Kleinkram. Stress dich nicht wegen dem Zeitplan.

Negativität gibt es auch frei von Depressionen, Euphorie ohne Manie, jeder Tag hat sein Ton. Klingt abstrakt, doch frei von Hohn. Nicht jeder Tag wird dich belohnen. Komme ich mal ins Blitzlichtgewitter, schließe ich meine Augen und vertrau auf einen Blitzableiter, so als stünde ich im Auto im Stau. Stop die Kettenreaktion, wie Tabletten Cortison, gegen Überfunktion. Meine Gedanken sind so frei, wie das Küken aus dem Ei. Ich lass sie nie im Kerker sterben, in dem Käfig aus Blei, weil ich mir das nicht verzeihe. Die Konsequenz einerlei.