Zeig ein Lächeln

Zeig ein Lächeln

Oktober 15, 2017 0 Von MeB

Überfordert, unterfordert, hab schlicht zu viel freie Zeit. Mich mit mir selbst befassen, einfach keine Kleinigkeit. Kein Klacks. Wie wenn du furzen willst und dich stattdessen einkackst. Mir fehlt nur einen Satz, um das Spiel gegen mich zu gewinnen. Mir fällt das alles schwer, wie programmieren mit Lochkarten, oder wie Kerzen anzünden, die keinen Docht haben.

Die Ablenkung virtuell, ist so kurzatmig- Pixel steuern, kontrollieren, fühl mich wurstartig. Ich bin scheinbar immer unzufrieden, bleibe morgens länger liegen, ohne Kraft zum Pläne schmieden. Korrigieren kann ich die Gefühle scheinbar nicht. Unumkehrbar wie des Tätowierers Stich. Eigentlich geht’s mir noch gut, ich habe alles voll im Griff. Eigentlich fehlt meinem Bild nur noch ein Hoch gebogener Strich.

Zeig dein Lächeln schreibe ”:-)”, doch wie es so oft ist, was ich schreibe ist nicht das was ich tu. Ich denke mir hey komm runter nimm, einen tiefen Atemzug. Rieche süße frische Blumen, mir geht’s eigentlich gut. Frage mich; was soll es bringen, mir selbst den Druck zu machen. Ich bin frei in meinem Weg, ich könnte es einfach auch lassen. Mein Problem ist weiterhin nicht einfach zu fassen, wie der Schnatz. Dabei brauche ich zur Bewältigung von allem einfach einen Satz: Ich bin gut so wie ich bin. Mein Leben hat einen Sinn.

Anfangs fällt das schwer, denn die Keime müssen Reifen. Die alten Schatten lassen sich nicht so einfach abstreifen. Sie verglühen langsam, abschweifend wie Sternschnuppen. Das hier bringt dich schnell voran, so wie kleine Lerngruppen. Wir werden das schon wuppen. Alles wiederinstandsetzen. Keuchend aus dem Dunkeln in die nächste Instanz Hetzen.

Raus aus den Wandresten der Ruine – das Gefängnis zerstören mit Brandsätzen der Liebe, zu mir selbst. Denn wenn du deine Nacht erhellst ist es egal, was dir passiert. Jemand ist da, wenn du fällst. Nimm dir Zeit für schöne Dinge, gönn dir Kaffee und Kuchen. Vergeude keine Zeit ständig die Antwort zu suchen. Noch immer da. der Hang zum Übertreiben.

Überschreiben lässt er sich nicht. Unmut in mir, auch wenn man es nicht ausspricht. Bis es aus einem raus bricht. Ich beweg mich zwar und erfülle meine Laufpflicht, doch hoffe förmlich schon, dass Fieber in mir ausbricht. Schwere Glieder, heute wieder tagelang im Kreis drehen. Ich suche den Weg nach draußen, das kann ich mir eingestehen, doch ich kämpfe mit dem Schwindel, gleich einer Spindel. Aber was ist das Problem?

Die Situation ist nicht so schlimm, wie ich sie gerade mache und trotzdem – scheiße Mann, mir fehlt eine Sache. Richtungswechsel, nicht so starr wie die Tabellen in Excel. Was kann ich tun was mehr Begeisterung schafft? Nicht gelangweilt rumsitzen um 8 Uhr. Macht keinen Sinn, ich begebe mich auf die Spurensuche. Keine leisen Rufe. Will die Antwort, die rein knallt, wie Hufe auf Parkett. Ich will dass Holz zersplittert, wenn ich komme und ich wünsche mir vor allem die Sonne.

Zu lange nicht gelesen was ich zu Papier bringe, aus Angst zu erkennen was ich mir aufschreibe. Vergammelte Wurst die, ich niemals aufschneide. Zu viele Menschen um mich, die ich für das beneide was sie tun. Ich will wissen was mir Spaß macht, brauch keine Kohle zum Ruhm. Ich stecke nicht gerne in meinen Schuhen.